Helfen
Mutperlen
Mut und Anerkennung – Perle für Perle wird sichtbar, was die Kinder bewältigt haben.
Ein im Ausland schon länger bekanntes Projekt hat seit 2009 auch in Deutschland Fuß fassen können: die Mutperlen.
Die Patienten erhalten bei jeder Prozedur, die sie bei ihrer Behandlung über sich ergehen lassen müssen, eine spezielle Perle, die sie auf eine lange Schnur fädeln können. Jede Perle steht für eine bestimmte Maßnahme (z. B. steht eine kleine rote Perle für eine Blutabnahme oder ein grüner Kreisel für eine Lumbalpunktion). So kann sehr einfach sichtbar werden, was die Kinder erlebt und überstanden haben.
Am Ende der Therapie ist daraus eine – oft sogar mehrere Meter lange – bunte Kette entstanden, die die Geschichte der Behandlung erzählt. Dadurch können die Patienten anderen Menschen besser vermitteln, was sie bewältigt haben. Und für sich selbst haben sie am Ende der Therapie eine sehr anschauliche Erinnerung. Ganz neu ist die digitale Mutperlen-App für Android- und iPhone-Smartphones, die es bei der Deutschen Kinderkrebsstiftung gibt.
