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Ein besonderer Moment voller Hoffnung
Das Läuten der Glocke am Ende einer Krebstherapie – es ist weit mehr als nur ein Ritual. Es ist ein Symbol für Mut, Durchhaltevermögen und Hoffnung.
Für das betroffene Kind bedeutet es: Ich habe es geschafft.
Für die Familie und Freunde: Wir haben gemeinsam gekämpft und dürfen endlich aufatmen.
Und auch für alle Wegbegleiter – Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, das psychosoziale Team, uns als Förderkreis und andere betroffene Familien – ist dieser Moment tief bewegend.
Im Oktoberdurften wir ein ganz besonderes Glockenläuten erleben:
Ein neues Ritual, das eine liebe Schwester der Station ins Leben gerufen hat. Von nun an gehen die Kinder und Familien durch ein Spalier aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, begleitet von einem besonderen Lied – ein Weg voller Liebe, Anerkennung und Erleichterung.
Als Leo die Glocke läutete – kräftiger, als man es sich vorstellen kann – war zu spüren, wie groß seine Freude ist. Zum zweiten Mal in kürzester Zeit hat er die Therapie hinter sich gebracht.
Für ihn, seine Familie und viele andere Betroffene war dieser Moment ein Zeichen: Es ist möglich. Kinder können es schaffen.
